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Kriminalroman №2

Null und eins

"Null und eins" ist die (in sich angeschlossene) Fortsetzung unseres ersten Krimis "Schwarz und weiß". Wieder haben Anette Butzmann und ich den Roman gemeinsam geschrieben, und erneut lockern wir die Spannung mit Situationskomik auf. Auch die Kommissare Christine Karch, Stefan Weiz und der Musikwissenschaftler Jochen Jerichow treten natürlich wieder auf.

Neben dem Rhein-Neckar-Raum, wo die Haupthandlung stattfindet, kommt Wien als Schauplatz vor. Und diesmal spielt die Informationstechnik eine Rolle, wie der Titel schon vermuten lässt. Es geht aber nicht nur um dreiste Hacker, um Datenklau und -manipulation im Netz, sondern auch um den Diebstahl von Ideen und die Fälschung von Dokumenten. Und das ist ein uraltes Thema, mit dem sich auch der Musikwissenschaftler Jerichow herumschlagen muss.

Der Krimi hat 256 Seiten und ist wie "Schwarz und weiß" im Wellhöfer-Verlag erschienen. Wir lesen in verteilten Rollen Ausschnitte daraus in unserem neuen Programm "Crimi con Cello II".

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Kriminalroman №1

Schwarz und weiß

Nach der Veröffentlichung der "Nebelkopfhütte" wurden wir oft gefragt, ob dieser Roman denn ein Krimi sei. Daraufhin beschlossen Anette Butzmann und ich, einen "richtigen" Krimi zu schreiben, also mit einem Mordfall, ermittelnden Kommissaren, Verfolgungsjagden und einer überaschenden Auflösung. Das ganze haben wir mit viel Situationskomik gewürzt.

Unsere Figuren, die Kommissarin Christine Karch, ihren Kollegen Stefan Weiz und den Musikwissenschaftler Jochen Jerichow, haben wir zuerst in zwei kurzen Kriminal-Erzählungen auftreten lassen. Dann ging es ans Plotten und Schreiben des Romans. Da Anette langjährige berufliche Erfahrung in der Radiologie hat, machten wir eine radiologische Praxis zum Mittelpunkt der Geschichte. Außerdem kommen zahlreiche Schauplätze des Rhein-Neckar-Raumes vor.

Der Krimi hat 288 Seiten und ist im Wellhöfer-Verlag erschienen. Wir stellten ihn auf Lesungen mit unserem ersten Programm "Crimi con Cello" vor.

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Roman mit 5 Autoren

Nebelkopfhütte

Die Idee zum Roman "Nebelkopfhütte" kam mir gemeinsam mit Anette Butzmann auf einem Seminar: Wie wäre es, wenn man als Autorengruppe zusammen einen Roman schreibt? Damit die Aufgaben klar verteilt sind, erfindet jeder eine Figur, aus deren persönlicher Perspektive er oder sie das Geschehen beschreibt und kommentiert. Der Ort der Handlung war schnell gefunden: eine einsame Hütte in den Bergen.

Nachdem wir Olga Manj, Lothar Seidler und Jancu Sinca zum Mitschreiben gewinnen konnten, dauerte es noch zweieinhalb Jahre bis das Buch fertig war. Nun hat es 250 Seiten und ist im Lothar Seidler Verlag erschienen. Auf den Seiten des Verlags stehen auch Leseproben zur Verfügung.

Zum Inhalt: Sechs ehemalige Schulfreunde sind auf einer einsamen Berghütte verabredet. Ihre frühere Anführerin, die zu dem Treffen eingeladen hat, erscheint nicht. Trotzdem haben alle das Gefühl, dass sie weiterhin die Fäden zieht. Dunkle Erinnerungen kommen auf. Das schöne Wetter schlägt um. Das Wochenende wird zu einem alpinen Psychopanorama, es entwickeln sich lebensbedrohliche Situationen.

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Spitze Geschichten

Böse Folgen

"Böse Folgen" ist mein erstes "Solo-Album" nach diversen Anthologien, bei denen ich zuvor beteiligt war. Es ist eine Sammlung von sechs Erzählungen und sieben Miniaturen, die zwischen 2003 und 2007 entstanden sind. Das Buch hat 88 Seiten und ist im Lothar Seidler Verlag erschienen und ist auch als E-Book bei Amazon erhältlich.

Worum geht's? Harmlose Situationen driften ins Fantastische ab, die Protagonisten rennen offenen Auges in die Katastrophe. Warum? Weil ihre eigene Logik, ihr Festhalten am konsequenten Handeln sie dazu zwingt. Ihnen dabei zuzusehen, ist manchmal gruselig, manchmal komisch, oft beides zugleich.

Es gibt ein kurzes Video als Vorgeschmack auf Youtube. Als Leseprobe steht auf den Seiten des Verlags die komplette erste Geschichte des Bandes zur Verfügung.

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Mathematische Glossen

Komische Rechnung

Diese Texte entstanden während meiner Studien­zeit an der Uni­ver­sität Bonn und erschienen zum ersten Mal in der Fach­schafts­zeit­schrift "Hänge­Mathe" des mathe­mati­schen Instituts. Jeder einzelne verpackt Mathematik und Logik in Textgattungen, in denen man sie normalerweise nicht erwartet.

Der mathematische Morgenstern wurde bisher nicht näher untersucht, wahrscheinlich weil sich weder Germanisten noch Mathematiker zuständig fühlten. Dabei hat Christian Morgenstern die Mathematik in seinem Werk nicht gemieden.

Vernunft der reinen Kritik ist ein Text über die einzige Weise, vollkommene Kritik auszuüben, nämlich indem sich die Kritik nur auf sich und nichts anderes bezieht. Nebenbei erfährt man noch etwas Selbstbezüglichkeit und seltsame Schleifen.

Die Jordansche Normalform erklärt einen wichtigen Begriff der linearen Algebra in Form einer Inhaltsangabe aus einem Schauspielführer. Selbstverständlich geht es in dem besprochenen Drama um Liebe, Herzeleid und Tod.

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Kriminell-musikalische Revue

Crimi con Cello

Krimis sind beliebt. Fast noch beliebter sind die Krimidinner, bei denen man bei gutem Essen gemeinsam nach dem Mörder sucht. Anette Butzmann und ich wollten etwas Neues in dieser Richtung machen und haben einen kriminell bunten Abend mit Musik, Quiz und Dramoletten entwickelt. Das kommt so gut an, dass wir inzwischen schon ein zweites, neues Programm spielen.

Natürlich geht es in "Crimi con Cello" nicht "todernst" zu, denn wir haben beide ein Faible für die Komik: Es gibt Lieder wie die Moritat von Ede, dem erfolglosen Verbecher, oder den Mordgifte-Song, das Cello stellt die Hintergrundgeräusche zu einem vermeintlichen Einbruch dar, oder wir mimen einen Kommissar und seine Assistentin, wobei er sich konsequent weigert, an seinem aktuellen Fall zu arbeiten, und sie damit zur Verzweiflung treibt.

Wir traten mehrfach mit "Crimi con Cello" im Rahmen des Krimifestivals Kurpfalz auf und waren Preisträger der Wieslocher Kriminacht 2017. Wer will, kann uns auch direkt buchen: Anfragen an mich über die Kontaktangaben im Impressum oder an Anette Butzmann über ihr Hörspielstudio.

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Klassik, Romantik und mehr

Quartetto Mirtillo

Das Quartetto Mirtillo, zu deutsch das Blaubeer-Quartett, ist eines der Streichquartette, in dem ich als Cellist mitspiele. An den Geigen sitzen Angelika Kaune und Robert Plasberg, die Bratsche spielt Gabriela Ulatowski. Der ungewöhnliche Name geht auf einen Blaubeer-Käsekuchen zurück, den ich für eine unserer ersten Proben gebacken hatte und der die Quartett­mitglieder spontan begeisterte, sodass wir beschlossen, uns danach zu benennen.

Wir treten regelmäßig auf und studieren normalerweise jedes Jahr verschiedene Konzertprogramme ein. Unser Repertoire ist überwiegend klassisch-romantisch (schließlich war das auch die Zeit, in der am meisten für diese Besetzung geschrieben wurde), aber wir beschränken uns nicht darauf. Inzwischen haben wir auch einiges mit Swing sowie zeitgenössische Stücke der gemäßigten Moderne im Programm.

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Gestrichener Groove

ce:bra:trio

Das ce:bra:trio ist ein klassisch besetztes Streichtrio, das aber alles andere spielt als klassische Musik. Henrike Busse an der Geige, Cäcilie Kowald an der Bratsche und ich am Cello gehen auf musikalische Safari in Gefilde, in denen Streicher sich eher selten aufhalten.

Wir haben uns nach dem Vorbild von Duck Tape Ticket zusammengefunden, die alles spielen, was ihre Quietscheente ihnen nicht verbietet (und die ist sehr tolerant). Und so versuchen wir uns an Jazz, Pop, Folk, Rock mit der einzigen Einschränkung, dass all das auf drei Streichinstrumenten passieren soll. Dazu mussten wir erst einmal kräftig anfangen zu arrangieren.

Mittlerweile haben wir uns von Gershwin über die Beatles bis zu Sting unser eigenes Repertoire geschaffen und in einigen Kursen unsere Improvisationsfähigkeiten verbessert. Der Name ce:bra:trio hat mit dem Tier eigentlich nichts zu tun, sondern damit, dass wir ursprünglich ein CEllo und zwei BRAtschen waren. Der Name ist auch mit der Geige geblieben.

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Kompositionen

Laute Streiche

Die meisten meiner Stücke sind für Cello solo, oft entstanden als Zwischenmusiken für die Lesungen der Literatur-Offensive. Einige Hörproben aus meiner "Caféhaus-Suite", von mir gespielt: BluesElegie Samba

Angeregt durch die virtuosen und unterhaltsamen Kompositionen des Cellisten Wolfram Huschke habe ich mich auch auf dem Elektro-Cello versucht. Die Stücke, die dabei entstanden, sind auf der CD "Der Zufallskurier in Fahrt" von Lothar Seidler zu hören. Ein paar Beispiele: Minimal MastersSchmale FluchtenDauerwellen

Die Noten meiner "Nachtstücke" und der "Sonatine" für Cello solo sind bei Alfonce Production in Frankreich erschienen. Sie wurden 2016 beim Wettbewerb VioloncellEnSeine von Nachwuchscellisten aufgeführt, auf Youtube gibt es eine Aufnahme der Sonatine. Daneben habe ich auch Kompositionen und zahlreiche Arrangements für die Kammermusikensembles verfasst, bei denen ich mitspiele.

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Hörstücke

Rondo, Hebel, Wortschatztruhe

Mein erstes Hörstück ist "Rondo mit Frau Moll". Es basiert auf einer Kurzgeschichte von mir und handelt von einer sehr ungewöhnlichen Friseurin. Gemeinsam mit Stücken anderer Autoren und Autorinnen der LitOff erschien es in der Höranthologie "In den Tag" im Lothar Seidler Verlag.

Zum 400-jährigen Stadtjubiläum Mannheims entstanden unter dem Titel "Die Mannheimer Wortschatztruhe" mehrere unterhaltsame Kurzhörspiele über die Besonderheiten der Stadt, ihrer Einwohner und ihres Dialektes. Von mir stammen die Folgen "Quadrate" und "Mannheimer Sprachunterricht" in Zusammenarbeit mit Anette Butzmann in ihrem Hörspielstudio.

Als die Baden-Württemberg-Stiftung dazu aufforderte, Johann Peter Hebels 250.Geburtstag literarisch zu begehen, hatte die LitOff die Idee zu "Hebel on air" und produzierte Hörspiele nach Texten des Autors. Ich habe unter Veränderung von Zeit, Ort und einiger anderer Parameter die bekannte Geschichte "Unverhofftes Wiedersehen" umgesetzt.

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Programmiertes

An app a day

Ich erzeuge gern ästhetisch ansprechende, bewegte mathematische Grafiken. Sie reagieren darauf, wenn man ins Bild hineinklickt und die Maus bewegt, und laden so zum interaktiven Spielen ein. Um die Grafiken anzuzeigen, muss der Browser HTML5 verarbeiten können und Javascript muss aktiviert sein.

Fraktale Variationen entstehen durch Drehungen an zwei Dreiecken, die zwei linearen Abbildungen entsprechen. Und immer wieder sieht man Ranken, Farne, Kristalle und andere Strukturen in den Mustern hervorblitzen.

Parkette à la Poincaré sind bewegliche, periodische Parket-tierungen des Poincaré-Modells der hyperbolischen Ebene (ähnlich wie man es von einigen Bildern M.C. Eschers kennt).

Wanderungen mit Julia zeigt beim Schweifen durch die komplexe Ebene anschaulich, wie die Juliamengen und die Mandelbrotmenge voneinander abhängen.